Mein Angebot:

  • Traumalösung in der Körpertherapie
    Hierbei wird behutsam und sanft die traumatisch gebundene Energie im Körper gelöst. Dies kann in Verbindung mit einer Massage, craniosacraler Osteopathie oder einer "conscious touch-Sitzung" (siehe Körpertherapie) geschehen oder mit anderen ganzheitlichen körpertherapeutischen Ansätzen wie Bioenergetik etc.
    Du kannst dabei angezogen bleiben wenn Du magst (bitte vorsichtshalber bequeme Hose, Shirt und dicke Socken mitbringen).

  • Traumalösung nach Methoden von Somatic Experiencing/Focussing
    Ist am Besten kombiniert mit Traumalösung in der Körpertherapie anzuwenden, kann aber auch unabhängig davon nur über Gespräch, eigene Focussierung und Wahrnehmung des Geschehens im Körper praktiziert werden. Ziel ist es, dass Du lernst, gebundene und ev. übererregte Energie in Deinem Nervensystem selber zu regulieren, so dass Du Dich sicher und geborgen in Deinem Körper fühlst und die Energie freier fliessen und durch Deinen Körper strömen kann.
    Lerne zu unterscheiden zwischen Deinen verschiedenen Seelenanteilen, dem gesunden Ich, dem Überlebensanteil und dem Traumaanteil in Dir, damit Du in allen Situationen selber entscheiden und handeln kannst.
    Bedürfnisse spüren und Nähe zulassen, ohne dass Du dich darin verlierst, könnten weitere Intentionen sein, ebenso eigene Grenzen wahr nehmen und setzen und ein gesunder, liebevoller Umgang mit Dir und Anderen.

  • Arbeit mit Bindungsstörungen
    Frühkindliche Bindungsstörungen entstanden in vielen von uns, weil viele Eltern aufgrund eigener Traumatisierung keine sichere Bindung zum Kind herstellen konnten.
    Diese Erfahrungen sind ebenfalls traumatisierend und wirken sich im Erwachsenenleben oft noch unbewusst aus, indem es nicht möglich ist, sichere Bindungen zu leben, obwohl dies ein essentielles Grundbedürfnis des Menschen ist.
    In der Bindungstheorie unterscheidet man folgende Bindungsdynamiken:
  • sichere, verlässliche Bindung
  • vermeidender Bindungsstil
  • ambivalenter Bindungsstil
  • desorganisierter (zerrütteter) Bindungsstil


Wenn die Bindung zu Deinen Eltern und/oder Bezugspersonen als Kind gestört war, hast Du unter Umständen eine dieser Bindungsstörungen in Dir entwickelt.
Dann werden auch heute als erwachsene Beziehungen entweder gleich ganz vermieden (der Focus wird auf andere Dinge gelenkt, innerlich bleibt aber eine große Isolation und Einsamkeit) oder sie sind ambivalent (unsicher, mal nah, mal distanziert und dieses "heute hier-morgen weg" frustriert und verunsichert) oder chaotisch/desorganisiert (wechselnde Botschaften, verwirrend, fehlende Klarheit, oft mit Angst und Schrecken einher eingehend).

Über Bewusst-werden der Zusammenhänge zu Deinen Erfahrungen und Prägungen aus deiner Herkunftsfamilie und Deinen daraus entstandenen eigenen Vermeidungs- und Verteidigungsstrategien kannst Du lernen,  jetzt gesunde und heilsame Beziehungen zu leben. Manchmal braucht es einige Zeit, um Klarheit zu bekommen, was genau in Deinen Bindungserfahrungen nicht gestimmt hat, denn als Kind neigen wir oft zu "magischem denken" und idealisieren unsere Eltern und unsere Familie, auch wenn es eigentlich traumatisch war.


  • Heilung von Gewalterfahrungen und sexuellem Missbrauch
siehe unter der Rubrik "Tantra- und Sexualtherapie



Was ist ein Trauma? Woran erkenne ich Traumasymptome?

Trauma ist ein biologischer Vorgang im Körper. Trauma ist eine Verletzung auf körperlicher und/oder auf seelischer Ebene.
Trauma bedeutet die andauernde Beeinträchtigung unseres hoch sensiblen Nervensystems durch Erlebnisse,  die wir nicht verarbeiten konnten.
Bei "subtilen" Traumatas (z. B. durch Bindungswunden in unseren Herkunftsfamilien) fühlt es sich manchmal nicht offensichtlich an, als sei da ein Trauma. Dann ist es vielleicht nur daran erkennbar, dass Du in bestimmten Situationen und bei Konfliktthemen mit Dir nahe stehenden Menschen auf einmal starr, kalt und emotionslos wirst. Wenn Du Dich in oder nach einem Konflikt auf einmal eingeengt und unfrei fühlst oder nichts mehr fühlen kannst und überfordert und verwirrt bist.
Oder wenn Du Dich in einer Situation plötzlich wie in einem Nebel oder "unter einer Dunstglocke" befindest. Oder Du erlebst die Situation wie von aussen oder von oben, so als ob Du gar nicht in Deinem Körper bist. Es kann in intimen Beziehungen eine Ambivalenz zwischen Sehnsucht nach Liebe und Nähe und gleichzeitig Angst zu ersticken und dem Impuls wegzulaufen bestehen, den Du nicht gelöst bekommst.
Vielleicht kennst Du es auch, Dich in Dreiecksbeziehungen zu verstricken.
Oder Du befindest Dich in einer Lebenssituation (beruflich oder privat), die Dich nicht erfüllt und unglücklich macht und Du fühlst Dich trotzdem handlungs- und entscheidungsunfähig.
Oft ist es auch eher ein inneres Gefühl von Isolation, Einsamkeit oder Hilflosigkeit oder eine Abspaltung von tieferen Gefühlen und einem Gefühl von betäubt-sein, welches mit Beziehungsproblemen einher geht.

Trauma im Körper:

Trauma ist oft spürbar im Körper als kräftezehrendes und energieraubendes Symptom. Es kann mit ständiger innerer Unruhe, überhöhter Müdigkeit und chronischen Schlafstörungen einher gehen. Auch ein ständiges "getrieben-sein" und nicht zur Ruhe kommen können Anzeichen für ein nicht gelöstes Trauma sein.
Körperliche Erscheinungen können auch unregelmäßig auftretender Schwindel, der Assoziation einer "Nebelwand", Herzrasen, nervösem Augenzwinkern, Übelkeit oder zeitweiliger "Erstarrung" und Schmerzen in den Beinen oder in der Wirbelsäule sein.
Bei vielen Menschen sind zumindest starke Verspannungen im Körper.
Deshalb ist das Einbeziehen des Körpers und das "Entladen des Nervensystems" so wichtig um die gebundene Lebensenergie frei zu setzen.


Früher glaubte man, dass wir von Traumatisierung sprechen können, wenn Kinder sexuellen oder körperlichen Missbrauch erlitten haben. Das stimmt natürlich, und gerade diese Erfahrung hinterlässt tiefe Narben. Doch es gibt eine Vielzahl anderer, scheinbar "alltäglicher" Ereignisse, die genauso traumatisierend sein können und massive Auswirkungen auf unser  Leben haben:

  •    emotionales oder körperliches "Im-Stich-gelassen-Werden" und  
       Vernachlässigung als Kind, Mangel an existenziellen Grundbedürfnissen wie
       Liebe, körperliche Nähe, Geborgenheit, Sicherheit, adäquate Spiegelung des
       eigenen Selbst
  •    ambivalente oder unsichere Bindungen mit unseren Bezugspersonen
  •    chronische Krankheit oder Süchte eines oder beider Elternteile und dadurch
       erlebte Überforderung als Kind
  •    der frühe Verlust eines oder beider Elternteile (durch Tod, Trennung, Adoption etc.)
  •    Gewalterfahrungen (eigene Erfahrungen und auch Beobachtungen, z. B. in der
       Familie oder  auch in helfenden Berufen, z. B. als Polizist, Arzt, Therapeut,
       Seelsorger, Feuerwehrmann, Sanitäter, etc.)
  •    Situationen wie Operationen, frühe Krankenhausaufenthalte und Unfälle als
       Kleinkind
  •    wenn Du als Kind durch Kaiserschnitt oder andere schwere Geburtssituationen
       auf die Welt gekommen bist (Nabelschnur um den Hals, Brutkasten etc.), wenn
       die Mutter Dich als Säugling nicht stillen konnte und alle Situationen, die rund um
       die Geburt und in den ersten 6  Monaten nicht "normal" waren
  •    wenn Du  - vieleicht sogar schon vor der Geburt - einen Zwilling verloren hast
  •    auch kleinere Unfälle oder Stürze, Verletzungen oder Vergiftungen
  •    sexueller Missbrauch, sexuelle Gewalt, Inzesterfahrungen
  •    unvorhergesehene Ereignisse im Erwachsenenleben wie Unfälle (vor allem mit
       Todesfolge), Verlust eines geliebten Menschen, plötzlicher Verlust der Arbeit, der
       Wohnung und der materiellen Existenz
  •    anstrengende und/oder zerstörerische Beziehungen, die mit Lügen, Betrug,  
       Vertrauensmissbrauch, Macht und Ohnmacht, Nähe- und Distanzthemen und
       /oder  Demütigung zu tun haben, vor allem wenn sich diese Themen in mehreren
       Beziehungen immer wiederholen
  •    Überfälle und sonstige lebensbedrohliche Überwältigungen
  •    Operationen (vor allem an den inneren Organen und Geschlechtsorganen,
       Abtreibungen, Fehlgeburten), zahnmedizinische Eingriffe
  •    Untersuchungen, die mit unsensiblem Verhalten von Ärzten einher gehen
  •    können sich ähnlich wie eine Vergewaltigung anfühlen und es entsteht eine
       Energieblockade, Schock und Trauma in dem jeweiligen Bereich (z.B. im Becken)
  •    Naturkatastrophen (Erdbeben, Stürme, Feuer, Überflutungen,  Lawinen etc.)
  •    Kriege, Flüchtlingserfahrungen etc.



Was geschieht, wenn wir traumatisiert werden?

Vielleicht hast Du eine Situation wie oben beschrieben (oder mehrere über einen längeren Zeitraum) erlebt, die Dich überwältigt hat und wo Du unfähig gewesen bist, angemessen zu reagieren und Dich zu schützen.

Vielleicht fühlst Du Dich seit Jahren immer wieder in bestimmten Situationen wie erstarrt, gelähmt, verwirrt oder wurdest sogar chronisch krank. Vielleicht fühlst Du Dich oft isoliert in der Welt, auch wenn Du unter Menschen bist, am Arbeitsplatz oder in Gruppen.
Es kann auch sein, dass Du Dich manchmal wie betäubt und leer fühlst, vor allem wenn Du eigentlich zur Ruhe kommen möchtest.
Das passiert unter Umständen, wenn Du Dich abgetrennt hast von Deinem eigentlichen Körperempfinden wie Einsamkeit, Angst, Ohnmacht, Traurigkeit, Wut oder Verzweiflung und nur noch Leere oder so etwas wie Dumpfheit in Dir selber fühlen kannst.
Vielleicht spürst Du auch, dass Du das Vertrauen verloren hast in Dich selbst, zu den wichtigsten Bezugspersonen in Deinem Umfeld oder zum Leben selbst.
Oder dass Du unbewusst beinahe zwanghaft an Deine Herkunftsfamilie gebunden bist und innerlich keine Freiheit spürst, jetzt eigene intime Beziehungen zu leben.
Möglicherweise geht eine chronische Erschöpfung damit einher, ein Grund ist manchmal gar nicht zu erkennen. Es kann sein, dass Du Entspannung, Betäubung oder Aufputschung über Suchtverhalten suchst, seien es Zigaretten, Alkohol, Drogen, Schlaftabletten oder sogar härtere Drogen.
Oder über maßlosen Sex, Kaufrausch, Fernsehen, Sport, exzessives Arbeiten (Workaholic, unentbehrlich sein oder "Helfersyndrom"), etc.
Auch spiritueller oder religiöser Wahn kann ein Versuch sein, die eigentliche Energie zu unterdrücken.
Jegliche Form von zwanghafter Überaktivität und anhaltender innerer Unruhe kann ein Hinweis auf unterdrückte traumatisch gebundene Energie sein.
Aus Angst mit den traumatischen Erfahrungen erneut in Berührung zu kommen, vermeiden es sehr viele Menschen, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sind ständig auf der Flucht vor sich selbst. Viele versuchen sich abzulenken durch oben aufgeführte Aktivitäten oder durch Sorge um Andere und stürzen sich in einen übervollen Alltag.
In politischen, religiösen oder anderen spirituellen Gruppierungen wird dann nach Halt gesucht. Wer zu seinem Inneren keinen Zugang mehr finden kann, sucht sein Heil im Aussen, was aber wohl meistens zum Scheitern verurteilt ist.

Aber irgendwann sehnt sich wohl jeder von uns nach wirklicher Heilung, nach Auflösung und Integration des Erlebten. Das geschieht durch behutsame Innenschau.
Erst dann ist oft auch wieder tiefer emotionaler Kontakt mit anderen Menschen möglich.

Wenn Du nichts über Trauma und Schock weisst, wirst Du vielleicht glauben, etwas sei völlig verkehrt mit Dir, weil Du nichts fühlst, so viel Angst hast oder weil Du auf «normale» Situationen derart seltsam reagierst manchmal.
Möglich, dass Du denkst, es liege an Dir und Du seiest irgendwie nicht in Ordnung.
Oder in der Beziehung bekommst Du das Gefühl, du seiest "schuld" an irgend etwas.
Aber das stimmt nicht. Du bist völlig in Ordnung. Du hast einen natürlichen Schutzmechanismus, genau wie Tiere in der Natur, die bei Gefahr entweder kämpfen oder flüchten, und wenn beides nicht möglich ist, erstarren sie und stellen sie sich "tot".
Der Unterschied zwischen uns und denTieren ist, dass sie sich schnell wieder selber regulieren können, bei uns aber unter Umständen die Energie, die wir eigentlich nutzen wollten, um uns zu schützen, im Körper erstarrt und gespeichert bleibt.
Wir verbleiben in einem Modus von Verteidigung und Abwehr, um kein Risiko einzugehen, solch eine verletzende Erfahrung noch einmal erleben zu müssen.
Aber es ist möglich, aus dieser Situation heraus zu kommen!

Somatic Experiencing ist eine naturalistische Kurzzeitbehandlung zur Auflösung von posttraumatischen Stressreaktionen.Obwohl der Mensch über selbstregulierende Mechanismen verfügt, wird deren Funktionieren jedoch oft durch eine neo-kortikale Hemmung (der Vernunft) im Gehirn verhindert. Diese Hemmung führt zu einer Reihe von Symptomen, z.B. Schmerzen, Steifheit, innerer Erstarrung, Zusammenbruch, Verlust von Grenzen, Angst und kognitiven Fehlfunktionen. Bei der Behandlung mit Somatic Experiencing wird die Aufmerksamkeit auf die Körperwahrnehmungen gelenkt, die uns Zugang zu stärkenden physiologischen Handlungsmustern verschaffen (Ressourcen), so dass die aufs Höchste erregten Überlebensenergien auf sichere, sanfte Art neutralisiert werden und wieder das Vertrauen und die Sicherheit in den eigenen Körper wächst.
Im neuromuskulären und im zentralen Nervensystem eingeschlossene Erregung wird entladen und abgeschlossen, so dass traumatische Symptome sich langsam auflösen können.

Wichtig zu wissen:
Es ist dabei nicht notwendig, in die Konfrontation mit dem ursprünglichen traumatischen Ereignis zu gehen! Das macht diese Arbeit so besonders und heilsam! Über achtsame Präsenz werden heile Anteile im Körper zu wertvollen Kraftquellen, um die traumatisch gebundene Energie ins Bewusstsein und dann ins Fliessen zu bringen und los zu lassen.

Darüber hinaus können andere traumatherapeutische Maßnahmen und einfühlsame Gespräche helfen, heute andere Lösungsmöglichkeiten  zu finden, so dass Du Dich spüren und den Mut aufbringen kannst, Dich sicher zu fühlen und in einer liebevollen, offenen Art, anderen Menschen anzunähern.






Bitte beachte, dass meine Beratungen und Massagen keine Psychotherapie ersetzen!
Bei ernsthaften psychischen Störungen und Erkrankungen gehe bitte zu einem Facharzt, einem Psychologen oder einem Psychotherapeuten!
Ich berate und begleite lediglich bei tieferen Sinnfragen und unterstütze die Heilung von noch schmerzhaften gespeicherten Erfahrungen, die Du noch nicht losgelassen hast.


Ich selber habe viele der aufgeführten Traumatas selber erlebt und begleite Dich daher mit tiefem Mitgefühl und dem Wissen und der langjährigen Erfahrung, wie man bestmöglich mit seinem "Schicksal" und an seiner eigenen Heilung arbeiten kann.